Hochzeit auf Indisch

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Welch ein wundervolles Ereignis … Unsere Auszubildende Christina aus Südindien feierte zu Beginn des Jahres ihre traditionelle indische Hochzeit in ihrem Heimatland. Jomon, so heißt der frisch gebackene Ehemann, wird voraussichtlich in ein paar Monaten nach Deutschland kommen und perspektivisch eine Ausbildung beginnen. Herzlichen Glückwunsch euch beiden, wir wünschen eine wunderbare gemeinsame Zeit.

Christina und Jomon lernten sich bei gemeinnützigen Tätigkeiten in der katholischen Kirche in Indien kennen und verliebten sich ineinander. Neugierig ließen wir uns berichten, wie eine indische Hochzeit gefeiert wird, denn natürlich wären wir gerne live dabei gewesen.

Traditionelle indische Bräute tragen einen cremefarbenen Sari mit Schleier – ähnlich wie bei westlichen Bräuten. Der Bräutigam legt der Braut ein Thali um den Hals; dies ist ein gebundenes Kettenmedaillon, welches Stabilität und Dauerhaftigkeit einer Ehe widerspiegeln soll. Der Sari wird als Mantel über den Kopf der Braut gelegt und spiegelt das Versprechen des Bräutigams wider, seine Braut für den Rest ihres gemeinsamen  Lebens zu ehren, zu versorgen und zu beschützen. Auch Ringe werden getauscht. Nur das Küssen ist in nicht erlaubt; in Indien gilt Küssen als absolutes Tabu in der Öffentlichkeit.